Die YouTube-Nutzer waren aufgerufen, für "Life in a Day" aufregende bis ganz gewöhnliche Szenen aus ihrem Leben hochzuladen. Rund 80.000 Menschen folgten der Aufforderung, sodass die Filmemacher etwa 4.500 Stunden Videomaterial aus der ganzen Welt zur Verfügung hatten. Entstanden ist ein rund 90-minütiger Einblick in die ganze Welt, Szenen aus rund 400 Beiträgen schafften es in die endgültige Fassung.
Darunter sind ein russischer Extremsportler, Fallschirmspringer, Ziegenhirten, Akrobaten sowie ein Bub aus Peru, der sein Geld als Schuhputzer verdient, und eine Amerikanerin, die mit Krebs kämpft. Ebenfalls tragisch: Der 24. Juli war der Tag der Massenpanik bei der Loveparade im deutschen Duisburg, auch Szenen dieser Tragödie tauchen in "Life in a Day" auf.
YouTube-Eigentümer Google gewann für "Life in a Day" Ridley Scott als Produzenten und Oscar-Preisträger Kevin Macdonald ("Der letzte König von Schottland") als Regisseur. Dieser stellte den Film Ende Jänner beim Sundance Film Festival in den USA vor.
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