Kurzer Spaß

Aus für Twittern aus dem britischen Parlament

Web
20.01.2011 10:26
Erst Ende Dezember letzten Jahres beschlossen, hat der Twitter-Spaß im britischen Parlament nach einer Beschwerde nun schon wieder ein Ende. Die Abgeordneten dürfen während Parlamentssitzungen nicht länger Nachrichten über den Kurznachrichtendienst verschicken, entschied der stellvertretende Vorsitzende des britischen Unterhauses, Lindsay Hoyle, am Mittwoch.

Der Labour-Abgeordnete Kevin Brennan hatte sich beschwert, dass der Liberaldemokrat Julian Huppert seine Argumente lieber über Twitter verschicke, als sie den anderen Abgeordneten mitzuteilen. Damit nehme er ihnen die Möglichkeit der Erwiderung.

Bisher ist im britischen Parlament nur das Telefonieren während der Sitzungen verboten, während die Verwendung von Mobiltelefonen zur Versendung von E-Mails weiter erlaubt ist. Erst vergangenen Monat hatte die Justiz entschieden, den Gebrauch von Twitter in Gerichtssälen in England und Wales weiterhin zu erlauben.

Das Thema war während der Gerichtsverhandlungen gegen den Gründer von Wikileaks, Julian Assange, aufgekommen. Die britische Justiz muss über die Auslieferung des Australiers nach Schweden entscheiden, wo gegen ihn wegen des Verdachts der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung ermittelt wird.

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