05.05.2021 07:00 |

Urlaub in der Stadt

Die Artenvielfalt in und rund um Wien erleben

Wien ist eine Stadt mit großem Grünanteil und unterschiedlichen Biotoptypen, die gute Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen bieten: Wälder, Wiesen, Weiden, Weinberge, Brachen und Gewässer. Das macht sich nicht zuletzt in einer beträchtlichen Artenvielfalt bemerkbar, die auch seltene und streng geschützte Arten mit einschließt.

Der Frühling erwacht und überall in Wien zwitschert, summt und flattert es - die Vögel begrüßen den Morgen, Bienen summen um Sträucher, erste blühende Kräuter zeigen sich und Schmetterlinge sind ebenfalls schon unterwegs. In den Wiesen leuchten die ersten Löwenzähne und Veilchen, aber auch vieles mehr.

Fuchs und Igel begegnet man in Wien ebenso wie Mauerseglern, Fledermäusen oder Wechselkröten. Auf den Wiesen sind unterschiedliche Arten von Wildbienen, Heuschrecken, Käfern oder Faltern unterwegs und treffen auf Orchideen, die seltene Sommerwurz und sogar auf diverse Enzianarten.

Jeder kann zur Artenvielfalt beitragen
Diese Vielfalt ist nicht selbstverständlich, sondern bedarf der Pflege und Fürsorge. Gefördert wird die Artenvielfalt unter anderem durch Projekte des Wiener Arten- und Lebensraumschutzprogramms Netzwerk Natur, das von der Stadt Wien - Umweltschutz betreut wird. Im Rahmen dieses Programms werden unter anderem Wiesen für Insekten oder Biotope für Amphibien und Reptilien angelegt. Zur Artenvielfalt können alle etwas beitragen: Das reicht von bienenfreundlichen Pflanzen im Balkonkisterl über den Verzicht auf Pestizide bis zum Einkauf von Bio-Produkten.

Wien bietet unterschiedliche Lebensräume für eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Ein Teil davon liegt im Wald- und Wiesengürtel und in nach dem Naturschutzgesetz geschützten Bereichen. Aber auch in den Parks, auf den Friedhöfen und in den Grünanlagen und an den Gebäuden mitten im urbanen Gebiet herrscht reges Treiben.

Das Spektrum reicht vom blauen Alpenbock, einem beachtlichen Bockkäfer im Lainzer Tiergarten, über den Feldhamster am Meidlinger Friedhof bis zum Mauersegler in der Stuckkonsole am Gründerzeithaus. Wichtig sind auch Verbindungen zwischen den einzelnen Grünarealen, damit die Tierwelt nicht auf einer Insel eingeschlossen bleibt oder Teile eines Lebensraumes abgeschnitten werden.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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