Der Ausfall habe mit der Überlastung einiger Server begonnen, die Instant-Messaging-Nachrichten für Nutzer speichern, die gerade offline sind. Dadurch hätten einige Computer verspätete Antworten von diesen Servern erhalten und eine ältere Windows-Version der Skype-Software habe diese Antworten falsch verarbeitet. In Folge dessen sei Skype für rund 20 Prozent der Nutzer ausgefallen.
Allerdings seien dabei auch etliche sogenannte "Supernodes" abgestürzt, die als Knotenpunkte für die Vermittlung von Gesprächen über Skype fungieren. Nach deren Ausfall hätten die übrigen "Supernodes" den Datenverkehr nicht mehr bewältigen können, wodurch es zu einem wesentlich umfangreicheren Ausfall kam, der schlussendlich so gut wie jede Kommunikation über Skype unmöglich machte.
Erst am folgenden Tag erholte sich das Netzwerk. Am späten Donnerstag seien bereits wieder 21 Millionen Nutzer online gewesen, was etwa 90 Prozent der üblichen Nutzer zu dieser Tageszeit entsprochen habe, erklärte Firmenchef Tony Bates.
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