In den USA ist ein britischer Bitcoin-Betrüger zur Zahlung von insgesamt 572 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Mit der Aussicht auf satte Profite, soll er zahlreiche Investoren angelockt und ihnen Tausende Bitcoins entlockt haben. Digitales Geld, dass diese wahrscheinlich nie wiedersehen werden.
Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf die US-Derivateaufsicht CFTC berichtet, soll Reynolds zwischen Mai und Oktober 2017 über eine Website, soziale Medien und per E-Mails mehr als 1000 Investoren, davon mindestens 169 aus den USA, insgesamt 22.190 Bitcoins aus der Tasche gezogen haben. Er versprach ihnen, das digitale Geld im damaligen Gegenwert von rund 143 Millionen US-Dollar gewinnbringend mit garantierten Profiten anzulegen.
Bereits im Jänner 2019 war Reynolds von der CFTC verklagt worden, ein Bezirksgericht verurteilte ihn nun wegen Bitcoin-Betrugs zur Zahlung von 143 Millionen Dollar Schadenersatz sowie einer Zivilstrafe in Höhe von 429 Millionen Dollar. Dass Reynolds die insgesamt 572 Millionen Dollar jemals zahlen wird, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Dem Bericht nach war Reynolds zur Urteilsverkündung nämlich nicht erschienen und soll sich seitdem auch nicht gemeldet haben. Die Betrogenen seien daher von der Behörde darüber informiert worden, dass sie ihr Geld möglicherweise nicht wiedersehen, hieß es.
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