Deal liegt auf Eis

„Unfair!“ Wirbel um Horngachers neuen Job

Ski Nordisch
17.04.2026 18:17
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Eigentlich galt der Wechsel von Stefan Horngacher zu Polens Skispringern als beschlossene Sache, doch nun liegen die Vertragsgespräche auf Eis, wie Verbandsboss Adam Malysz verriet. 

„Die Situation hat sich so entwickelt, dass wir in den letzten Wochen intensive Gespräche geführt haben. Ich habe einen neuen Plan, eine neue Vision erarbeitet, und wir haben eine Einigung mit der Schlüsselfigur dieses Projekts erzielt. Er ist bereit, mitzuarbeiten, unsere Visionen stimmen überein. Doch im Sport wie im Leben gibt es gewisse Verfahren, die ich nicht umgehen kann“, erklärte Malysz in der vom Verband verschickten Mitteilung.

Adam Malysz
Adam Malysz(Bild: GEPA)

Bereits in Planica hatte Malysz den Trainerwechsel angekündigt, schon damals war klar, dass die Wahl auf den 56-jährigen Tiroler fallen wird. Aber nun liegen die Gespräche mit dem ehemaligen Deutschland-Coach auf Eis!

Auch Zukunft von Malysz offen
Grund: In Polen stehen bald Neuwahlen für die Verbandsführung an. Damit ist auch die Zukunft von Malysz offen. Daher habe der Verband entschieden, dass „die von mir vorgeschlagenen Änderungen so tiefgreifend und strategisch sind, dass ihre Genehmigung der neuen Führung überlassen werden sollte“, erklärt der ehemalige Weltklasse-Springer. Es wäre gegenüber den Nachfolgern „unfair“, wenn man kurz vor Ablauf der Amtszeit Mehrjahresverträge unterzeichnen würde.

(Bild: Kronen Zeitung)

Malysz: „Aus formaler Sicht respektiere ich diese Haltung, auch wenn ich zugebe, dass ich als Sportler lieber jetzt handeln würde, denn im Skispringen kann sich jede Woche Verzögerung im Winter bemerkbar machen“

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