17.12.2020 07:42 |

„Marktabsprachen“

Google in USA von zehn Bundesstaaten verklagt

In den USA ist erneut ein Internetriese vom Staat verklagt worden. Texas und neun weitere Bundesstaaten warfen Google am Mittwoch im Zusammenhang mit seinem Werbegeschäft Verstöße gegen das Kartellrecht vor. „Google hat wiederholt seine monopolistische Macht genutzt, um die Preisgestaltung zu kontrollieren und Marktabsprachen zu treffen, um so Auktionen zu manipulieren“, erklärte Texas‘ Justizminister Ken Paxton auf Facebook.

Google wies die Vorwürfe in einer ersten Reaktion zurück. Paxton hatte sich im Oktober bereits einer Klage des US-Justizministeriums gegen den Suchmaschinenbetreiber angeschlossen. Darin geht es um das Geschäftsgebaren von Google gegenüber Rivalen. Insgesamt haben Bund und Bundesstaaten in den USA zuletzt vier Klagen gegen große Internetkonzerne angestrengt.

Besonders dick erwischte es Facebook: Die US-Regierung und 48 Bundesstaaten reichten vor einer Woche wegen des Vorwurfs des unfairen Wettbewerbs Klage gegen das soziale Netzwerk ein. Die Bundeshandelskommission FTC und eine von der New Yorker Justizministerin Letitia James geführte überparteiliche Allianz von Bundesstaaten werfen Facebook vor, ein illegales Monopol aufgebaut zu haben. Angeprangert werden unter anderem die Übernahmen des Fotodienstes Instagram 2012 und des Chatdienstes WhatsApp im Jahr 2014 durch Facebook.

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