Sich nach einer durchzechten Nacht im stark alkoholisierten Zustand noch ins Internet zu wagen, kann böse Folgen haben. Auf der zum "Social Media Sobriety Test" eigens eingerichteten Website (siehe Infobox) kann man sich ein Bild davon machen: Via Tumblr veröffentlichte Schnappschüsse zeigen Menschen etwa beim Wettsaufen und wie sie im Anschluss daran ihr fast schon komatöses Dasein auf dem blanken Fußboden fristen. Und dann sind da noch die allzu offenherzigen und forschen Lippenbekenntnisse auf Facebook oder Twitter, die man tagsdrauf garantiert bereut.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, stellt Webroot allen dem Alkohol zugeneigten Internetnutzern den "Social Media Sobriety Test" zur Verfügung. Das für den Internet Explorer und Mozillas Firefox kostenlos downloadbare Browser-Plugin überprüft mittels kurzer Tests, ob der Nutzer nüchtern genug ist, sich auf Social-Media-Seiten einzuloggen. Ist dies nicht der Fall, etwa, weil man das Alphabet nicht rückwärts tippen kann oder nicht mehr in der Lage ist, einem sich über den Bildschirm bewegenden Kreis mit der Maus zu folgen, verweigert das Plugin den Zugriff. Stattdessen heißt es dann beispielsweise auf der Facebook-Pinnwand: "XXX ist zu betrunken, um jetzt zu posten".
Welche Websites überwacht werden, bestimmt der Nutzer bei der Installation. Neben den gängigsten Social-Media-Seiten wie Facebook, MySpace, Twitter, Flickr, YouTube oder Tumblr lassen sich auch eigene URLs definieren, die bei "Trunkenheit am PC" blockiert werden sollen. Im Anschluss daran gilt es nur noch die Zeitspanne festzulegen, in der am wahrscheinlichsten mit einem Rausch zu rechnen ist. Wer sich auch tagsüber gerne mal ein Achterl gönnt, sollte eine 24-Stunden-Beobachtung in Betracht ziehen…
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.