Jpg-Sicherheitslücke

Bilddateien können verseucht sein

Web
29.09.2004 10:14
Bisher galten Bild-Dateien als relativ ungefährlich, aber seit einigen Tagen ist ein Sicherheitsleck in Microsoft-Programmen bekannt, wodurch Viren oder Trojanischen Pferde nur durch das Betrachten von Bildern auf den PC gelangen können.
Demnach reicht das Lesen einer E-Mail aus oderder Besuch einer manipulierten Webseite, um einen Virus zum Ausbruchzu bringen. Microsoft hat ein Sicherheits-Update mit der NummerMS04-028 zum Download bereitgestellt, das die Lücke schließensoll. Auch aktuelle Viren-Schutzprogramme erkennen die gefährlichenJPG-Bilder und verweigern den Zugriff. 
  
Wie der Virenschutz-Spezialist AntiVir berichtet,gibt es jetzt im Internet sogar ein "Construction-Kit", mit demselbst Laien fast ohne jedes technische Know-how Viren in JPEG-Dateieneinbauen können. Es muss nur mehr die Bilddatei angegebenwerden, die mit dem schädlichen Code infiziert werden sollund schon ist die böse JPEG-Datei fertig. Wird ein manipuliertesBild in einer E-Mail empfangen oder auf einer Internetseite betrachtet,wird die eingebettete Datei sofort auf den jeweiligen Wirt-Rechnergeladen und gestartet. 
 
Das Sicherheitsrisiko wird von den Anti-Viren-Spezialistenals "hoch" eingeschätzt. 
  
red/pte 
 
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