Die Grünen üben scharfe Kritik an „Bollywood-Minister“ Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) und liefern konkrete Vorschläge fürs Energiesparen der Regierungsmitglieder mit. Aufgrund der Kerosin-Krise drohen bekanntlich ja bald Flugausfälle ...
Was die „Krone“ bereits vor Wochen berichtete, wird nun Tag für Tag zur bitteren Realität. Die Kerosin-Krise spitzt sich zu: Laut Internationaler Energieagentur (IEA) reichen die Kerosin-Vorräte in Europa nur noch rund sechs Wochen. Aber während die Lage immer ernster wird und die Menschen bei Energie und Treibstoff sparen, wirkt das Vorgehen der Regierung zerstreut und planlos. Zumindest, wenn es nach den Grünen geht.
Kritik an „Bollywood-Minister“ Hattmannsdorder
„Der zuständige Minister Wolfgang Hattmannsdorfer inspiziert Bollywood-Studios in Indien und richtet uns ganz nebenbei aus, dass es doch zu Engpässen bei Diesel und Kerosin kommen könnte. Das ist völlig verantwortungslos“, kritisiert Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen. Die Regierung solle endlich aufhören, auf bessere Zeiten zu hoffen, und anfangen zu handeln. „Und der erste Schritt sollte sein, bei sich selbst anzusetzen“, meint der Energiesprecher.
Regierer sollen lieber Öffis nutzen
Konkret fordert Hammer daher einen verbindlichen Energiesparplan für alle Ministerien, einen sofortigen Stopp aller Inlandsflüge der Regierungsmitglieder, eine drastische Reduktion der ohnehin umstrittenen Dienstwägen samt vermehrter Öffi-Nutzung, die beschleunigte Umrüstung öffentlicher Gebäude auf Photovoltaik und die verstärkte Nutzung von Homeoffice. „Was die Menschen jetzt wirklich brauchen, ist eine Regierung, die handelt – auch bei sich selbst“, so Hammer. „Energiesparpläne, ein Stopp von Regierungsflügen im Inland und ein massiver Ausbau erneuerbarer Energien sind das Mindeste. Wer jetzt nicht handelt, verspielt Vertrauen und Glaubwürdigkeit“, ergänzt er.
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