23.09.2020 05:22 |

„Für alle leistbar“

Tesla bringt 21.000-Euro-Auto und 1100-PS-Model-S!

Tesla will in einigen Jahren deutlich billigere Elektroautos auf den Markt bringen, wie das US-Unternehmen am Dienstag ankündigte. In rund drei Jahren könnte demnach das günstigste Modell zum Preis von 25.000 Dollar (21.000 Euro) zu haben sein. Dies wären 10.000 Dollar weniger als bei dem derzeit preiswertesten Tesla-Modell. Außerdem kündigte Musk eine Version des Model S mit über 1100 PS und Fabelreichweite an.

Das „Plaid Model S“ soll Ende 2021 auf den Markt kommen. Der Ankündigung zufolge sollen seine Elektromotoren insgesamt mehr als 1100 PS leisten und einen Sprint von 0 auf 96 km/h (60 mph) in unter zwei Sekunden ermöglichen. Höchstgeschwindigkeit: 200 Meilen pro Stunde, umgerechnet 322 km/h. Als Reichweite gibt Tesla mehr als 520 Meilen an (fast 840 Kilometer). Auch eine Rennstrecken-Rundenzeit wird angegeben: 1:30,3 Minuten in Laguna Seca, dazu eine Viertelmeile in unter neun Sekunden.

Günstige Teslas in drei Jahren
„Es ist absolut entscheidend, dass wir Autos machen, welche die Menschen sich leisten können“, sagte Tesla-Chef Elon Musk. Er begründete dies mit dem Klimawandel, angesichts dessen „wir handeln müssen“. Dazu will das US-Unternehmen die Kosten für die Batterien deutlich senken.

Bei der im Internet übertragenen Tesla-Präsentation wurde eine Reihe von Neuerungen an der Batterie erläutert, unter anderem in der Konzeption der Zellen, beim Einsatz von Silikon und in der Herstellungskette. Durch die Änderungen sollen die Kosten für die Produktion pro Kilowattstunde um 56 Prozent gesenkt werden.

Musk hatte die Spannung im Vorfeld der Präsentation geschürt, indem er über den Internetdienst Twitter „wahnsinnige“ Entwicklungen ankündigte. Bislang lässt Tesla seine Batterien in Fabriken in den USA und China herstellen. In Deutschland entsteht nahe Berlin derzeit eine neue Riesenfabrik.

Da die eigene Produktion nicht ausreicht, muss Tesla zudem Batterien von Panasonic zukaufen. Trotzdem könnte Tesla laut Musk im Jahr 2022 ein Mangel an Batterien drohen, selbst wenn die Zulieferer ihre Produktion drastisch steigern. Deshalb müsse das Unternehmen nun „selbst tätig werden“.

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