05.08.2020 05:55 |

Datenmissbrauch:

Twitter drohen bis zu 250 Millionen Dollar Strafe

Twitter droht wegen angeblichen Missbrauchs von Nutzerdaten eine Millionenstrafe der US-Verbraucherschutzbehörde FTC. Der Kurznachrichtendienst warnte in der Nacht auf Dienstag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht, dass mit Sanktionen von bis zu 250 Millionen US-Dollar (rund 213 Millionen Euro) zu rechnen sei.

Die FTC wirft Twitter demnach vor, gegen Datenschutzauflagen von 2011 verstoßen zu haben. Konkret geht es dabei um den Einsatz von Telefonnummern und E-Mail-Adressen zu Werbezwecken. Mit Twitters jüngstem Schlamassel, bei dem die Accounts prominenter Nutzer von Bitcoin-Betrügern gekapert wurden, hat der Fall nichts zu tun.

Bei dem beispiellosen Twitter-Hack waren die Konten zahlreicher Prominenter gekapert worden, darunter der frühere US-Präsident Barack Obama, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk. Auch Firmen-Accounts, etwa von Apple, wurden gehackt. Die Accounts riefen Nutzer in Tweets dazu auf, Kryptowährung Bitcoin auf ein bestimmtes Konto zu schicken - verbunden mit dem Versprechen, den Betrag doppelt zurückzuzahlen. Dabei kamen nach Angaben der Ermittler mehr als 100.000 US-Dollar zusammen.

Als „Drahtzieher“ des Hacks wurden inzwischen ein 17-Jähriger und zwei mutmaßliche Mittäter, 19 und 22 Jahre alt, verhaftet. 

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