10.06.2020 08:51 |

Mobilfunker warnt:

Ohne Huawei würde sich 5G-Ausbau stark verzögern

Der weltweit zweitgrößte Mobilfunkanbieter hat davor gewarnt, dass sich die Entwicklung der 5G-Technologie in Großbritannien unter Ausschluss von Huawei deutlich verzögern könnte.

„Die britische Führungsrolle bei 5G wird verloren gehen, wenn Mobilfunkbetreiber gezwungen sind, Zeit und Geld für den Austausch bestehender Geräte aufzuwenden“, sagte Scott Petty, Technologievorstand von Vodafone UK, in einem E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters.

Die Regierung solle lieber die 5G-Abdeckung ausweiten und in die nächste Phase dieser Technologie zu investieren, anstatt Komponenten des chinesischen Telekommunikationsausrüsters zu entfernen, sagte Petty.

„Sind nicht an einen Lieferanten gebunden“
„Wir sind nicht an einen Lieferanten gebunden, aber es ist wichtig, das Ausmaß dessen zu verstehen, was hier auf dem Spiel steht“, sagte er und fügte hinzu, Vodafone arbeite eng mit Ericsson zusammen und prüfe Geräte weiterer Lieferanten. Großbritannien führt derzeit Gespräche mit der japanischen NEC und Südkoreas Samsung Electronics, um Alternativen zu Huawei beim Ausbau des Netzes zu finden.

Huawei sieht sich mittlerweile seit Jahren mit schweren Spionagevorwürfen seitens der US-Regierung konfrontiert, die in vielen Ländern für einen Ausschluss von Huawei vom 5G-Netzausbau wirbt. Auch der Handelskonflikt zwischen China und den USA belastet Huawei, hat die Chinesen von wichtigen Software-Komponenten aus den USA abgeschnitten und könnte nun sogar für einen Chip-Engpass sorgen.

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