17.05.2020 06:01 |

Motiv bislang unklar

Hackerangriffe auf mehrere Supercomputer in Europa

Mehrere Hochleistungsrechenzentren in Europa sind offenbar von Hackern angegriffen worden. Entsprechende Berichte wurden aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz gemeldet. Die Rechner Leonhard und Euler der ETH Zürich etwa sind deshalb für unbestimmte Zeit nicht zugänglich, hieß es.

Alle Cluster blieben bis zur Klärung, wie der Angriff passiert sei und wie die Systeme gegen die Hacker geschützt werden könnten, unzugänglich, erklärte die ETH. Laut „Süddeutscher Zeitung“ waren auch Rechner in Garching bei München betroffen: Dieter Kranzlmüller, Leiter des Leibniz-Rechenzentrums, kann sich nicht erklären, was die Hacker wollten. „Jemand ist eingedrungen und hat das System manipuliert. Wir wissen aber nicht genau, was er gemacht hat“, sagte er dem Blatt. Die betroffenen Maschinen seien sicherheitshalber „von der Außenwelt abgeschottet“ worden, die Benutzer und die zuständigen Behörden seien informiert worden.

Einem Bericht von golem.de zufolge sind neben dem Leibniz Supercomputer Centre in Garching auch der Rechner Hawk am High Performance Computing Center in Stuttgart sowie die Rechner Jureca, Judac und Jewels am Rechenzentrum in Jülich betroffen. Dem Spiegel" zufolge wurden zudem die Hochleistungsrechner bwUniCluster 2.0 und ForHLR II am Karlsruher Institut für Technologie sowie das bwForCluster NEMO in Freiburg gehackt.

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