In den letzten Wochen sorgen erstmals Handy-Viren für Sorge bei Besitzern von Mobiltelefonen. Kein Wunder also, dass Panik ausbrach, als tausende britische Handy-Besitzer eine Nachricht auf ihr Handy erhielten, dass sie jetzt infiziert seien. Zum Glück stellte sich das ganze als missglückte PR-Aktion für ein Videospiel.
Auf der englischen T-Virus-Homepage könnenUser an beliebige Telefonnummern diese falschen Infektions-Meldungenschicken. Der Empfänger erhält die Botschaft, dass seinHandy nun infiziert ist, gleichzeitig wird ein schauriger Klingeltonam Handy installiert.
Der Virus wird nicht nur über SMS, sondernauch über das Internet und via E-Mail verbreitet. Wer mitdem T-Virus infiziert wird kann spezielle PlayStations im ResidentEvil-Look und andere Preise gewinnen. Dafür muss der "Virus"nur an möglichst viele Handybesitzer weitergeschickt werden.Kein Wunder also, dass eine wahre Lawine an SMS und Mails verschicktwurden.
Viele Empfänger dachten, die hätten sicheinen echten Virus eingehandelt und die Telefone von Anti-Virus-Spezialistenliefen heiß. Die Nachricht selbst ist jedoch völligharmlos und nicht infektiös, beruhigen die Viren-Jäger.Trotzdem sei der Marketing-Gag für das Videospiel ResidentEvil:Outbreak in der derzeitigen Situation ziemlich geschmacklos, kritisierendie Experten.
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