12.11.2019 10:34 |

„Nicht wirtschaftlich“

Darum droht vielen YouTubern das plötzliche Aus

Von heute auf morgen abgedreht - dieses Schicksal könnte schon bald viele YouTuber ereilen. Denn das Videoportal ändert seine Nutzungsbedingungen. Kanäle, die nicht profitabel genug sind, können dann einfach eingestellt werden.

Ab dem 10. Dezember gelten auf dem zu Google gehörenden Videoportal neue Nutzungsbedingungen. Die Wogen bei vielen YouTubern hochgehen lässt darin vor allem eine neue Passage, der zufolge sich die Plattform künftig das Recht vorbehält, Konten zu schließen, wenn diese „nicht mehr wirtschaftlich“ sind. Die Entscheidung, welcher Kanal profitabel ist und welcher nicht, erfolge „nach eigenem Ermessen“, so YouTube im Kleingedruckten.

Für viele kleinere Content-Lieferanten und Influencer mit weniger populären Kanälen bedeutet das: Sie könnten quasi über Nacht abgedreht werden. „Jetzt stehe ich vielleicht kurz davor, meinen Lebensunterhalt zu verlieren, meine Leidenschaft und mein Publikum“, zitiert die Website „Mashable“ einen angesichts der bevorstehenden Änderungen entsetzten YouTuber.

Verdienstmöglichkeiten erschwert
YouTube hatte erst im Vorjahr die Teilnahmebedingungen für sein Partner-Programm verschärft. Geld über ausgespielte Werbung verdienen kann seitdem nur noch, wer mindestens 1000 Abonnenten hat. Diese müssen außerdem in den vergangenen zwölf Monaten mindestens 4000 Stunden öffentliche Videos auf dem Kanal konsumiert haben.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen