Den Spitzenplatz, den BMW seit Bestehen des AutomarxX vier Mal inne hatte, verdienen die Bayern auch, heißt es beim größten deutschen Autofahrerklub, „weil sie insgesamt das wirkungsvollste Sicherheitspaket für ihre Kunden geschnürt haben“. Skoda rückte von Rang acht auf vier vor. Die weiteren deutschen Marken belegen in dem 33 Hersteller starken Feld die Ränge fünf (VW) und acht (Porsche). Eher im Mittelfeld sind Opel (15), Ford (16), Mini (17) und Smart (27) zu finden.
Mit dem AutoMarxX bewertet der ADAC seit 2001 Ansehen und Marktstärke der in Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Der Markenvergleich setzt sich aus zahlreichen Einzelkriterien wie Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit und Produktstärke zusammen. Er bildet somit Weise das aktuelle Leistungsniveau der wichtigsten Automarken ab. In die Kategorie Markenstärke fließen die Ergebnisse einer Image-Befragung der ADAC Motorwelt bei 4.000 Bundesbürgern sowie eine Bewertung der Fahrzeugrestwerte ein.
Höhenflug bei Nissan
Bei der Marktstärke sichert sich Nissan mit über 100 Prozent Steigerung bei den Zulassungszahlen zwischen Oktober 2009 und März 2010 im Vergleich zum Vorjahr Platz zwei hinter Branchenriese VW. Neben VW und Nissan konnten im genannten Zeitraum nur fünf weitere Marken (Renault, Chevrolet, Mini, Jaguar und Landrover) einen Zulassungsgewinn verzeichnen. Alle anderen Marken mussten teilweise dramatische Einbußen hinnehmen (Daihatsu 60,1 Prozent, Chrysler 61,1 Prozent, Saab 70,9 Prozent).
Die Studie befasst sich auch mit der Produktstärke, bei der es um technisches Know-how und um Zuverlässigkeit geht sowie mit Fragen der Umwelt und der Sicherheit. Die sichersten Autos bauen BMW, Volvo Audi und Mercedes, und zwar sowohl was die aktive als auch die passive Sicherheit angeht.
Der ADAC-AutoMarxX wurde bisher 22-mal veröffentlicht. Elf Mal lag Mercedes vorne, sieben Mal Audi und vier Mal BMW.
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