Auch wenn es sich folglich um einen koreanischen Franzosen handelt, weisen die Renault-Verantwortlichen ein Korea-Image weit von sich und dem Latitude: „Bei der Entwicklung kamen das gesamte Renault Engineering-Know-how und die höchsten Qualitätsstandards der Renault-Nissan Allianz zum Einsatz“, heißt es in einer Aussendung.
Demzufolge soll sich die Limousine durch exzellenten Fahrkomfort, ein präzises Fahrwerk mit hohen Sicherheitsreserven und eine Auswahl von Motoren auszeichnen, „die zu den modernsten ihrer Klasse gehören“. Unter anderem soll der 235 PS starke V6-Diesel zum Einsatz kommen.
Latitude soll mit Ausstattung punkten
Auch Fakten stehen schon fest, etwa die Länge 4,89 Metern, die Breite von 1,83 Metern und die Höhe von 1,49 Metern. Die Größe des Kofferraums ist noch nicht bekannt, er soll aber (wir ahnen es) „zu den größten Gepäckabteilen seiner Klasse“ zählen. Mit Chromzierteilen, Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dynamischem Kurvenlicht oder LED-Heckleuchten soll Oberklasse-Flair aufkommen.
Zudem kommt der Latitude mit 3-Zonen-Klimaautomatik samt zweistufigem Ionisator zur Luftreinigung mit doppeltem Parfümzerstäuber. Hinzu kommen Massage-Fahrersitz mit Massagefunktion, das schlüssellose Start- und Zugangssystem Keycard Handsfree und ein Bose-Soundsystem.
Nach seiner Premiere auf der Moskau Motor Show kommt der Latitude im Herbst zunächst in Russland, der Türkei, Rumänien und Australien auf den Markt. Darüber hinaus wird das Oberklassemodell in Nordafrika, Asien, Mexiko und der Golf-Region angeboten. In Österreich wird der neue Renault Latitude voraussichtlich Anfang 2011 erhältlich sein.
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