08.10.2019 12:27 |

Strategie gegen Huawei

USA wollen jetzt Nokia und Ericsson unterstützen

Im Kampf gegen eine mögliche Vormachtstellung des chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei beim Ausbau der neuen 5G-Netzwerke wollen die USA jetzt offenbar die beiden europäischen Konkurrenten Nokia und Ericsson finanziell unterstützen. Insidern zufolge sollen beiden Firmen günstige Kredite gewährt werden.

Wie die „Financial Times“ berichtet, sollen die beiden Konzerne damit in die Lage versetzt werden, ihren Kunden ähnlich großzügige Finanzierungskonditionen einzuräumen wie sie Huawei seinen Kunden bietet.

Huawei verkauft nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Dell‘Oro 28 Prozent der weltweiten Telekommunikationsausrüstung. Insbesondere in Schwellenländern erzielen die Chinesen derzeit große Absatzerfolge, auch weil sie vergleichsweise günstige Finanzierungsangebote machen. Im Westen wird dagegen aktuell erwogen, Huawei wegen Sicherheitsbedenken vom Aufbau der 5G-Netze auszuschließen.

Kritiker drängen auf Förderung einheimischer Anbieter
Dem Bericht zufolge ist es in der US-Administration allerdings nicht unumstritten, Huawei-Konkurrenten aus Europa zu fördern, weil es in den USA keinen entsprechenden Anbieter von 5G-Funktechnik gibt. Die Kritiker drängten stattdessen darauf, einen einheimischen Rivalen von Huawei zu fördern. So seien große amerikanische Technologiekonzerne wie Oracle und Cisco gefragt worden, ob sie einen Einstieg in den 5G-Funktechnikmarkt in Betracht ziehen würden.

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