Österreich verzeichnete im vergangenen Jahr einen Zuwachs in der Piraterie-Rate von einem Prozent. 2009 lief 25 Prozent der Software auf Österreichs Rechnern illegal, 2008 waren es noch 24 Prozent. Weltweit gab es nur 19 Länder, die 2009 einen Zuwachs zu verzeichnen hatten, wie aus der Global Piracy Studie der IDC im Auftrag der Lobbyingorganisation Business Software Alliance hervorgeht.
In Österreich wurden laut IDC Programme im Wert von 142 Millionen Euro raubkopiert. In der gesamten EU kommt der Schaden durch die illegale Vervielfältigung auf 8,3 Milliarden Euro, weltweit erreichten die Raubkopien einen Wert von rund 40 Milliarden Euro.
Österreich unter Top fünf
Global gesehen gibt es nur in den USA mehr legale Software als in Luxemburg. Dort sind nur 20 Prozent der Programme unerlaubt auf den PCs. Aber auch Österreich findet sich noch in den Top fünf der legalen Software-Nutzer und liegt gleich auf mit Ländern wie Finnland und Australien. Wirklich beachtlich ist hingegen die illegale Kopierrate in Georgien: Dort beträgt der Anteil der Raubkopien am gesamten Softwaremarkt 95 Prozent.
Insgesamt stieg der Wert der kopierten Software vor allem in Asien und Lateinamerika stark an. Die dort vervielfältigte Software würde rund 18 Milliarden Euro einbringen. Die IDC verzeichnet dennoch einen positiven Trend, da vor allem in Osteuropa die Piraterie zurückgegangen sei, heißt es in dem Bericht.
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