Bruttoinlandsglück

Facebook verrät’s: So zufrieden sind wir Österreicher

Web
10.05.2010 13:42
Bereits im Herbst vergangenen Jahres für die USA, Kanada, Australien und Großbritannien eingeführt, hat Facebook seinen Bruttoinlandsglück-Index zur Erfassung des nationalen Glücksgefühls jetzt um 18 weitere Länder erweitert, darunter auch Österreich. Das Statistik-Tool ermittelt anhand von Statusmeldungen das persönliche Empfinden der laut Facebook-Angaben (Stand Juli 2009) rund 750.000 österreichischen Nutzer und lässt so in das Gefühlsleben von Herr und Frau Österreicher blicken.

Tag für Tag verleihen mittels Statusmeldung Millionen von Facebook-Mitgliedern ihrer Stimmung Ausdruck und teilen anderen Nutzern mit, wie sie sich gerade fühlen. Eine Software durchforstet diese Meldungen vollautomatisch nach bestimmten Schlüsselwörtern, sowohl positiver als auch negativer Natur, und fasst die Ergebnisse im sogenannten Bruttonationalglück zusammen, in das sowohl Angaben zu Wohlstand und Glück als auch Lebenszufriedenheit miteinfließen.

Wie das zuletzt durch seine Datenschutzrichtlinien in die Kritik geratene Netzwerk betont, haben Mitarbeiter während dieser Analyse keinerlei Einblick in die Statusmeldungen der Nutzer. "Stattdessen werden nach der Entfernung aller personenbezogenen Informationen die Wörter von unseren Computern gezählt", heißt es auf der Website.

Werden in den Statusmeldungen mehr positive – oder weniger negative – Begriffe verwendet, sind die Nutzer am betreffenden Tag überdurchschnittlich gut gelaunt. Fallen hingegen mehr negative – oder weniger positive – Worte an, ist die Stimmung sprichwörtlich im Keller. Die Differenz aus positiven und negativen Wortmeldungen bezeichnet schließlich das Bruttonationalglück.

Glücksrausch zu Weihnachten
Laut einem offiziellen Blog-Eintrag (siehe Infobox) von Facebook ist in Österreich zuletzt lediglich ein leichter Glücks-Anstieg zu verzeichnen gewesen. Im Vergleich zu Venezuela oder Kolumbien sind wir jedoch wahre Frohnaturen. Am glücklichsten waren die Österreicher zu Weihnachten und rund um Neujahr, den letzten positiven Gefühlsausbruch gab es der Flash-Anwendung (siehe Infobox) zufolge hierzulande an Ostern.

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