10.07.2019 06:00 |

Hautkrebsgefahr

Mit Sonnenlicht ist nicht zu spaßen

Die meisten Menschen nehmen schmerzhafte Hautrötungen durch zu viel Sonne auf die leichte Schulter - schließlich wollen sie knackig braun werden. Nur wenige nehmen die tatsächlichen negativen Auswirkungen des UV-Lichts ernst. Vor allem bei den Kleinsten.

Kinderhaut nimmt besonders leicht Schaden durch die gefährlichen Ultra-Violett-Strahlen. „80 Prozent der Hautprobleme entstehen vor dem 18. Lebensjahr“, warnt Prim. Dr. Werner Saxinger, Leiter der Dermatologie am Klinikum Wels-Grieskirchen (OÖ). Wenn sich viele Schäden, wie z. B. starke Sonnenbrände, in einem kurzen Zeitraum wiederholen, steigt das Melanomrisiko. Das heißt, man sollte die Sprösslinge sehr sorgfältig eincremen. Vor allem Nacken, Schultern und Ohren nicht vergessen!

UV-Strahlen sind deshalb so gefährlich, da sie das Risiko für Tumoren der Haut erhöhen. Die häufigste Form stellt dabei der weiße Hautkrebs dar, der meistens auf Nase, Ohr und Wange auftritt. Um das Fortschreiten so schnell wie möglich zu stoppen, gibt es folgende Behandlungsmöglichkeiten: Krebstherapie mithilfe einer speziellen Creme (bei kleinsten Veränderungen), Kälte und Laserbehandlung oder Operationen bei großflächigem Hautkrebs.

Der schwarze Hautkrebs ist die gefährlichste Tumorart, es gibt aber auch hier verschiedene Therapien.

 So schützen Sie Ihren Nachwuchs richtig:

  •  Die Mittagssonne meiden. Lassen Sie Ihre Kinder erst am späteren Nachmittag im Freien spielen.
  •  Wasserfeste UV-Filter verwenden.
  •  Öfter nachcremen. Da man sich nach dem Schwimmen mit dem Badetuch auch das Mittel selbst abwischt.
  •  Sonnencreme erst öffnen, wenn man sie verwendet. Je länger die Tube angebrochen ist, desto schneller geht die Wirkung verloren.

Chahat Chawla, Kronenzeitung

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