„Notfall“ in Kärnten

Smartphone rief von selbst Hilfe: Suchaktion

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04.07.2019 08:49
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die moderne Technik hat am Mittwochvormittag eine Suchaktion am 2139 Meter hohen Hochobir in Kärnten (Bezirk Völkermarkt) ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Smartphone eines Wanderers einen unbeabsichtigten Hilferuf abgesetzt. Das Team eines Polizeihubschraubers ortete den Mann, einen 48-jährigen Grazer, schließlich unversehrt bei einer Schutzhütte.

Der 48-Jährige war gegen 7 Uhr von der Gemeinde Sittersdorf zu einer Wanderung über die Grafensteiner Alm in Richtung Hochobir aufgebrochen. Um 8.45 Uhr bekam seine Ehefrau eine SMS mit den Koordinaten seines Standortes und dem Text „Brauche Hilfe“. Sie rief daraufhin die Polizei, die den Polizeihubschrauber Libelle „FLIR“ zu einem Suchflug losschickte. Um 11.40 Uhr wurde der Mann schließlich unversehrt bei der Eisenkappler-Hütte gefunden.

Wie die Polizei mitteilte, war die SMS von einem am Handy installierten Notrufprogramm abgesetzt worden. Dafür muss auf dem Smartphone eine Taste mehrmals hintereinander gedrückt werden. Das dürfte während der Wanderung beim Handy des 48-Jährigen unbemerkt passiert sein.

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