18.03.2019 13:51 |

Nach Christchurch

Betrüger versuchen aus Massaker Profit zu schlagen

Vorsicht, Falle: Betrüger versuchen derzeit verstärkt aus dem Anschlag im neuseeländischen Christchurch mit Phishing-Mails Profit zu schlagen. Dabei fordern sie ihre Adressaten zu Spenden auf, die auf falsche Bankkonten überwiesen werden sollen, wie Neuseelands Behörde für Cyber-Sicherheit CERT NZ am Montag mitteilte.

Auch die neuseeländische Bank Westpac New Zealand warnte in einem auf Facebook veröffentlichten Schreiben vor Betrügern, die unter dem Namen und Firmenlogo der Bank E-Mails verschickten, um Spenden zu erbeuten. „Was für eine schamlose Tat“, schrieb ein Nutzer.

Spendenflut nach Anschlag mit 50 Toten
Die Attacke auf zwei Moscheen, bei der 50 muslimische Gläubige von einem aus Australien stammenden Rechtsextremisten ermordet wurden, hat in Neuseeland zu einer Flut von Spenden für die Opfer und Angehörigen geführt. Bisher wurden mehr als sieben Millionen neuseeländische Dollar (etwa vier Millionen Euro) gespendet.

Rund 40 Spendenseiten seien bisher erstellt worden, um den Betroffenen der Attentate zu helfen, berichtete die Zeitung „New Zealand Herald“. Robyn Lentell von der Spark Foundation sagte, stündlich tauchten neue Spendenseiten auf. Jede dieser Seiten müsse umfassend geprüft werden.

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