Der junge Mann will nicht durch Zufall auf die Idee gekommen sein, Porno-Seiten aufzuspüren. Angeblich hätten seine schulischen Leistungen unter dem Einfluss dieser Seiten schwer gelitten. Er habe eigentlich gute Noten und sicher das Zeug für eine "wirklich gute Universität" gehabt, sagte er dem Blatt. Durch Internetpornografie sei er aber abgesackt und nur auf ein College gegangen.
China ist für seine rigide Zensur des Internets bekannt. Dass die Behörden nun auch Preise für die Jagd auf pornografische Seiten ausloben, kommt offenbar auch bei den Bürgern gut an: Innerhalb eines Monats wurden 62.000 Internetseiten mit pornografischen Inhalten gemeldet, rund 9.000 illegale Websites wurden gesperrt, wie das Ministerium für öffentliche Sicherheit in Peking vergangene Woche mitteilte. Über 5.000 Verdächtige wurden verhaftet (siehe Infobox).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.