Taxigesetz verletzt

Uber-Fahrer zu hohen Geldstrafen verurteilt

Web
14.09.2018 10:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Dänemark sind vier frühere Fahrer des US-Fahrdienstvermittlers Uber zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Sie müssen wegen Verstoßes gegen das Taxi- und Beförderungsgesetz umgerechnet zwischen 5400 und 65.200 Euro zahlen, wie das Oberste Gericht in Kopenhagen am Donnerstag entschied. Die Höhe der Strafen richtet sich dabei nach der Zahl der Fahrten, die sie für Uber-Kunden machten.

Der Richterspruch könnte nun auch Auswirkungen auf die Fälle von Hunderten weiteren Ex-Fahrern des Unternehmens in Dänemark haben. Die Fälle von rund 1500 Fahrern sind noch vor Gerichten anhängig.

Uber war in Dänemark im Jahr 2014 an den Start gegangen, hatte dort im April 2017 seine Dienste aber eingestellt, nachdem das Parlament in Kopenhagen ein neues Taxigesetz auf den Weg gebracht hatte. Dieses Gesetz schreibt unter anderem verpflichtende Taxameter und Sensoren für die Sitzbelegung vor. 

Uber bezeichnete die Maßnahmen als zu kostspielig. Zuvor hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben in Dänemark 2000 Fahrer und 300.000 Kunden.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
14.09.2018 10:28
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt