Mit der neuen Vereinbarung reagieren Google, die amerikanischen Autoren und die US-Verleger auf scharfe Kritik aus Europa an der ersten Buch-Vereinbarung. Der Deal war jedoch auch im US-Justizministerium auf Einwände gestoßen. Besonders umstritten ist der Umgang mit "verwaisten Büchern", also Titeln, die vergriffen sind, aber dennoch dem Urheberschutz unterliegen, ohne dass ein Kontakt zum Autor hergestellt werden kann. Die Erlöse aus dem Verkauf der digitalen Ausgaben dieser Titel sollen nun zehn Jahre lang eingefroren werden. In dieser Zeit können Rechte-Inhaber künftig ihre Ansprüche geltend machen. Über den Vorschlag muss nun ein New Yorker Richter entscheiden.
Google enttäuscht
Google-Manager Clancy sagte: "Wir sind enttäuscht, dass wir nicht den Zugang zu möglichst vielen Bücher aus möglichst vielen Ländern ermöglichen können." Google wolle aber mit den Rechte-Inhabern aus aller Welt zusammenarbeiten, um der Vision von einem besseren Zugriff auf alle Bücher der Welt näher zu kommen. In den europäischen Ländern würden Gespräche mit den Rechteinhabern bald beginnen. Bisher hat Google etwa sechs Millionen vergriffene Bücher eingescannt und teilweise online zugänglich gemacht.










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