08.05.2018 15:58 |

Lösegelderpressung

Polizei warnt vor neuer Porno-Betrugsmasche

Die Polizei in Deutschland warnt aktuell vor einer neuen Porno-Betrugsmasche. In E-Mails, aber auch Briefen behaupten der oder die Kriminellen, die Empfänger beim Pornoschauen gefilmt zu haben. Auch in Österreich kursieren bereits ähnliche E-Mails.

Laut Angaben der Bochumer Polizei vom Montag hätten sich in der vergangenen Woche gleich mehrere Personen gemeldet und angezeigt, dass sie per Mail oder Brief (siehe Foto unten) „übel erpresst“ würden. Ein noch unbekannter Krimineller will demnach durch einen Trojaner Zugriff auf die Computer, speziell auf die integrierten Kameras der Betroffenen erlangt haben.

Dadurch verfüge er nun über ein anstößiges Video, das die Empfänger beim Betrachten von Pornofilmen zeigt. Sollte die geforderte Zahlung von 500 Euro nicht eingehen, drohe der Absender damit, diese Aufnahmen zu veröffentlichen und an die Internet-Kontakte der entsprechenden Personen weiterzuleiten.

Die Adressaten dürften der Polizei nach „rein willkürlich“ ausgewählt werden. So sei ein Betroffener, der per Brief angeschrieben wurde, bereits seit längerer Zeit verstorben. Die Ermittler raten daher dringend, nicht auf die Forderung der Erpresser einzugehen.

Betrügerische Mails auch in Österreich unterwegs
Ähnlich geartete Mails kursieren auch in Österreich. In einer - allerdings englischsprachigen - E-Mail an krone.at (Bild unten) behauptet ein vermeintlicher Japaner, mithilfe eines „Virus“ kompromittierendes Filmmaterial gesammelt zu haben. Wer das angebliche Video zerstören wolle, solle binnen 30 Stunden 250 Euro in Bitcoin überweisen - andernfalls werde die Aufnahme an Online-Kontakte weitergeleitet.

 krone.at
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