Konkurrenz zu Galileo

Großbritannien will sein eigenes Navigationssystem

Elektronik
25.04.2018 10:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

Großbritannien will ein Navigationssystem als Konkurrenz zum europäischen Galileo aufbauen und sich so den Zugang zu sensiblen Sicherheitsinformation nach dem Brexit sichern. Das bisher in die Entwicklung des Systems geflossene Geld will man sich zudem zurückholen.

In Vorbereitung auf den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat die Kommission damit begonnen, das Land von sicherheitsrelevanten Arbeiten auszuschließen. Das gefährde die Zusammenarbeit in diesen Fragen, kritisierte Wirtschaftsminister Greg Clark laut einem Bericht der „Financial Times“ vom Mittwoch..

Bisher sind etwa 15 Prozent der Arbeiten an Galileo auf Großbritannien entfallen. Das komplette Netzwerk soll 2020 im Einsatz sein und dem US-System GPS Konkurrenz machen. Die Kosten belaufen sich auf zehn Milliarden Euro. Die rund 1,4 Milliarden Euro, die Großbritannien seit dem Beginn 2003 in das System gesteckt hat, sollen nun offenbar zurückgefordert werden. Clark hole sich diesbezüglich derzeit rechtlichen Rat ein, hieß es.

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