Der lang ersehnte Skitag steht bevor, aber ausgerechnet jetzt macht sich ein Schnupfen bemerkbar. Was Sie beachten sollten, wenn Sie sich trotz Verkühlung auf die Piste begeben und wann es besser wäre, auf Aktivitäten zu verzichten und im Bett zu bleiben.
Darf ich mit einem grippalen Infekt eigentlich Skifahren gehen? Bei einer Erkältung schwächt die Bekämpfung der Erreger den Organismus, man fühlt sich schlapp und die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt stark ab. Grundsätzlich gilt: Hören Sie auf Ihren Körper, bevor Sie sich auf die Piste wagen.
Nicht überanstrengen!
Bei einer leichten Verkühlung kann man es gemütlich angehen und mit dem Sport nicht übertreiben. Dazwischen immer wieder Pausen einlegen. Achten Sie zusätzlich darauf, warm angezogen zu sein. Nach der Aktiv-Phase so schnell wie möglich in trockene und warme Kleidung schlüpfen. Herzmuskelentzündung vorbeugen!
Bei stärkeren Symptomen wie Halsschmerzen sowie Husten und wenn Fieber dazukommt, sollte man auf jeden Fall aufs Skifahren verzichten. Denn wenn ein Infekt nicht genügend auskuriert wird, können die Viren im Herz verbleiben und dort eine Entzündungsreaktion auslösen. Im schlechtesten Fall wird dann der Herzmuskel angegriffen. Das kann bleibend Schäden hinterlassen und sogar lebensbedrohlich werden.
Wer also auf Nummer sicher gehen will, tankt noch abseits der Piste Energie. Gut geeignet sind Spaziergänge an der frischen Luft. Diese unterstützen das Immunsystem, fördern die Durchblutung und bessere Befeuchtung der Schleimhäute.
Fazit: Wer sich schlapp und krank fühlt, muss sich schonen und gehört ins Bett! Das ist nötig, um die Keime, die sich gerade breit machen, effektiv zu bekämpfen. Richtig auskuriert, macht das Skifahren dann auch wieder richtig Spaß.
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