Yahoo hat seine Angebote für Internetnutzer in den vergangenen Monaten überarbeitet und setzt verstärkt auf Personalisierung und mobile Dienste. Zudem integriert der Konzern aus Sunnyvale populäre Plattformen wie Facebook und Twitter.
Unterdessen bemüht sich das Unternehmen aus Kalifornien weiter darum, Sparten außerhalb des Kerngeschäfts abzustoßen. Insidern zufolge ist ein Verkauf der Yahoo-Webhosting-Tochter näher gerückt. Der Preis könne bei bis zu einer halben Milliarde Dollar liegen, hieß es. Der IT-Blog "All Things D" berichtete zudem, dass Yahoo auch den erst im September 2007 erworbene E-Mail-Anbieter Zimbra loswerden will.
Die neue Firmenchefin Carol Bartz hat Yahoo seit ihrem Amtsantritt Anfang 2009 grundlegend neu ausgerichtet. Sie ging mit Microsoft eine Kooperation bei der Internetsuche ein, öffnete das reichweitenstarke Portal für Dienste wie Facebook oder Twitter und veräußerte bereits andere Sparten, die nicht zum Kerngeschäft passten.
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