Nach einer kostenlosen Registrierung steht dem Spieler in "Monopoly City Streets" (siehe Infobox) ein üppiges Startgeld von über drei Millionen Monopoly-Dollar zur Verfügung, um sich auf die Straßen-Einkaufstour zu begeben. Die Besonderheit: In dem quasi größten Monopoly-Turnier aller Zeiten wird der gesamte Globus zum Spielfeld. Über das von Google Maps bekannte Kartenmaterial können in nahezu jeder Ecke dieser Welt Straßen gekauft und anschließend Gebäude darauf errichtet werden, um durch Mieteinnahmen neues Geld in die eigene Kasse zu spülen.
Durch geschickte Verhandlungen...
Insgesamt stehen den virtuellen Baulöwen 27 verschiedene Gebäude vom hypermodernen Wolkenkratzer bis zum historischen Schlossturm zur Verfügung (siehe Bilder in der Infobox). Je teurer die Baukosten für das Objekt, desto höher fallen die täglichen Mieteinnahmen aus. Da die Anzahl der Spieler in "Monopoly City Streets" nicht beschränkt ist, kann es jedoch vorkommen, dass bestimmte Straßen bereits vergriffen sind. In diesem Fall können Online-Spekulanten mit einem Doppelklick auf die entsprechende Straße oder Immobilie in Verhandlungen mit dem Eigentümer treten und diesem ein Angebot unterbreiten. Wird man sich einig, wechselt die Straße ihren Besitzer. Doch Vorsicht: Zieht man es als Eigentümer vor, nicht auf das Angebot zu reagieren, wechselt die Straße nach einer Frist von sieben Tagen automatisch ebenfalls den Besitzer!
...und Sabotage zum Immobilien-Magnaten
Für die nötige Abwechslung und das eine oder andere Überraschungsmoment sorgen schließlich die sogenannten Chance-Karten. Mit diesen können Spieler anderen internationalen Konkurrenten den Weg zum Immobilien-Mogul erschweren, indem sie beispielsweise "Stör-Gebäude" auf ihren Straßen platzieren und damit den Wert der umliegenden Gebäude reduzieren. Hier stehen den spielerischen Städteplanern Mülldeponien, Gefängnisse oder etwa Kohlekraftwerke zur Verfügung. Mit jedem Levelaufstieg erhält der Spieler schließlich weitere Karten und Boni wie zusätzliche Häuser, wobei es insgesamt sechs Stufen vom kleinen Unternehmer über den Tycoon bis zum Magnaten zu durchlaufen gilt.
Laufzeit bis Jänner 2010 beschränkt
Auf das traditionelle "Gehe nicht uber Los!" muss dabei allerdings verzichtet werden, denn gespielt wird rund um die Uhr. Rundenlos und in Echtzeit. Über die Menüleiste am unteren Bildschirmrand, über die auch Straßen gesucht, gekauft und verwaltet werden, lassen sich jedoch sowohl internationale als auch nationale Ranglisten abrufen, um sich mit anderen Monopolysten zu vergleichen. Den jeweils besten Spielern winken weitere Boni, aber nur, und das ist der große Wermutstropfen, bis Ende Janner 2010. Dann nämlich soll das Online-Game voraussichtlich wieder eingestellt werden. Mit etwas Glück lasst sich Spielwarenhersteller Hasbro ja aber noch umstimmen.
Hinweis: Aufgrund des großen Interesses kann es immer wieder zu Verzögerungen beim Aufrufen von "Monopoly City Streets" kommen.
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