Der die Kläger vertretenden Anwaltskanzlei zufolge konnten die Identitäten von über 10.000 Internetnutzern ausgeforscht werden, die im großen Stil urheberrechtlich geschützte Pornos hochgeladen haben sollen. Dank klick-finanzierter Werbung ein durchaus lukratives Geschäft: Umgerechnet bis zu 10.000 Euro im Monat sollen einige von ihnen mit dem Hochladen der Schmuddel-Filme verdient haben.
Doch der Spaß könnte für die sogenannten "Heavy-Uploader" jetzt ein Ende haben, denn auf Copyright-Verletzungen steht in Südkorea Gefängnisstrafe. Ob es tatsächlich zum Prozess vor Gericht kommt, soll nun die Polizei ermitteln – sicher keine leichte Aufgabe bei über 10.000 Geklagten, zumal die Anwaltskanzlei bereits angekündigt hat, gegen 80 Website-Betreiber, die den Filmen eine Plattform geboten haben sollen, ebenfalls Klage einzureichen.
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