BREIN wirft den Verantwortlichen vor, das kostenlose Herunterladen urheberrechtlich geschützter Musik, Filme und Computersoftware zu ermöglichen. Wegen Verletzung des Urheberrechts sind die drei Schweden sowie ein weiterer Verantwortlicher von Pirate Bay im April in Stockholm zu je einem Jahr Haft und umgerechnet 2,76 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Dass die Vorladung über Twitter und Facebook zugestellt wurde, hat laut Kuik einen ganz einfachen Grund: "Wir haben es auch postalisch versucht, aber die scheinen flüchtig zu sein. Jedenfalls wurde die Post abgewiesen." Deshalb habe man es auch über alle verfügbaren Internetwege versucht. "Das Internet funktioniert sowohl für die Verteidiger des Urheberrechts wie für dessen Verletzer. Nun wissen die drei, dass am 21. Juli in Amsterdam verhandelt wird."
Das Verfahren findet auch bei Abwesenheit der drei Tauschbörsen-Chefs statt. Ziel der Klage ist ein Verbot von Pirate Bay für alle Internetnutzer in den Niederlanden.
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