In E-Mails wird weniger gelogen als bei Telefonaten. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie, die amerikanische Psychologen an 30 Studenten durchgeführt haben. Demnach sagen 27 Prozent am Telefon nicht die volle Wahrheit, in E-Mails lügen hingegen nur 14 Prozent der Befragten.
Für den Leiter der Untersuchung, den WissenschaftlerJeff Hancock von der Universität Cornell in den USA, wardas Ergebnis seiner Arbeit selbst eine Überraschung, berichtetdas Wissenschaftsmagazin "New Scientist". Er hätte aufgrundder eher distanzierten und anonymeren Kommunikation per E-Maileigentlich bei der elektronischen Post mehr Unwahrheiten erwartet.
E-Mail als Beweisstück Das Forscherteam rund um Jeff Hancock vermutet, dassVerfasser von E-Mails deshalb näher an der Wahrheit bleiben,weil die verfassten Zeilen später als schriftliches Beweisstückgelten könnten.
Im Rahmen der Studie untersuchten die Wissenschaftler30 Studenten, die aufgefordert wurden, ein Tagebuch zu führenund darin zuzugeben, wann sie gelogen haben...
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