Der Studie zufolge wird der IP-Datenverkehr in Westeuropa innerhalb der nächsten vier Jahre auf bis zu 12,5 Exabytes im Monat steigen und damit kurz hinter Nordamerika mit 13 Exabytes liegen. Im Mittleren Osten und Afrika wächst der IP-Traffic allerdings mit 51 Prozent jährlich am schnellsten mit dann einem Exabyte pro Monat in 2013.
Der größte Bedarf an Datenvolumen wird dabei weltweit auf der Nutzung von Videoformaten liegen, gefolgt von Video-on-Demand-Angeboten. Gegenwärtig bestimme noch die intensive Nutzung von File Sharing, gefolgt von Geschäftsanwendungen sowie Web und E-Mail-Diensten den hohen Bandbreitenbedarf. Durch die gleichzeitige aktive und passive Nutzung von Web 2.0-Diensten, mobilen Video-Anwendungen, Internet-TV und beispielsweise Online-Radio entwickle sich der Studie zufolge jedoch ein neuer Trend hin zur sogenannten "Hyperconnectivity".
Treffen die Prognosen zu, würden die Bandbreitenbedürfnisse bis 2013 weltweit auf jährlich etwa 667 Exabytes, also zwei Drittel eines Zettabyte, ansteigen. Das entspricht dem Download von fast 160 Milliarden DVDs pro Monat.
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