05.02.2004 08:19 |

Spam am Handy

Unerwünschte Werbung bald auch am Telefon

Der Kampf gegen Müll-Mails ist zwar noch nicht gewonnen, aber Spam-Filter und Firewalls blockieren immer mehr dieser unerwünschten Werbebotschaften. Doch jetzt lauert eine andere Welle an unerwünschter elektronischer Post: In Japan gehen bereits 90% aller Spams an Handys!
Bei einer Anti-Spam-Konferenz der OECD hat einjapanischer Vertreter vor dem neuen Trend aus Fernost gewarnt.Japaner schreiben, so wie auch die Österreicher besondersgerne SMS, daher gilt neuen empfangenen Kurzmitteilungen auchbesondere Aufmerksamkeit. Das wiederum nützen die Spam-Versenderaus, um Kunden zu ködern. Das Blockieren der unliebsamenNachrichten ist gar nicht so einfach, weil die Absender variieren.Die Telefonnummern stammen meist nicht aus Datenbanken sondernwerden zufällig generiert. Aber auch seriöse Firmenwollen das Handy zunehmend als Werbemedium nützen. MittelsSatelliten-Ortung GPS lasse sich feststellen, wo sich der Kundegerade befindet - und je nach dem können ihm Werbebotschaftenoder Gutscheine geschickt werden.
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