Sehr schädlich

Die Top Ten der größten Malware-Sites

Web
04.06.2009 13:49
Googles Sicherheitsteam hat am Mittwoch eine Liste der zehn größten Malware-Sites im Internet veröffentlicht, über die PCs von Besuchern mit Viren, Trojanern und anderer schädlicher Software infiziert werden. Oft handelt es sich dabei um erlaubte Websites, die gehackt wurden, um Schädlinge über Sicherheitslücken im Browser oder auch Apples Medienplayer Quicktime einzuschleusen. Gemessen wurde für die Google-Liste, wie oft manipulierte Webserver auf die Malware-Sites verwiesen. Auffallend ist, dass 1.400 der insgesamt 4.000 beobachteten Websites unter der chinesischen Top-Level-Domain ".cn" registriert sind, wie Google-Mitarbeiter Niels Provos im offiziellen Firmenblog mitteilte.

Auf Platz eins des Google-Rankings landet die Domain "gumblar.cn", auf die rund 60.000 mit Schadsoftware infizierte Websites verwiesen. Die Domain „martuz.cn“ schaffte es innerhalb des zweimonatigen Beobachtungszeitraums zu Spitzenzeiten auf über 35.000 Verweise und somit auf Rang zwei. 

Auch Google selbst taucht in der Statistik auf (siehe Infobox), versuchen viele Cyber-Kriminelle doch den Namen des Suchmaschinengiganten für ihre Zwecke zu missbrauchen. Im konkreten Fall etwa über die in ihrer Schreibweise nur schwer von den Originalen zu unterscheidenden Domains "goooogleadsence.biz" sowie "googleanalytlcs.net".

Wohl nicht ganz uneigennützig weist Google darauf hin, dass die von den gelisteten Websites ausgehenden Angriffe mit der hauseigenen "Safe Browsing API"-Schnittstelle (siehe Infobox) zum Schutz vor Phishing und Malware blockiert werden können. Unterstützt werden bislang allerdings nur Googles Chrome-Browser sowie Mozillas Firefox. Ein kostenloser Google-Account wird zur Installation benötigt.

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