Auf Platz eins des Google-Rankings landet die Domain "gumblar.cn", auf die rund 60.000 mit Schadsoftware infizierte Websites verwiesen. Die Domain „martuz.cn“ schaffte es innerhalb des zweimonatigen Beobachtungszeitraums zu Spitzenzeiten auf über 35.000 Verweise und somit auf Rang zwei.
Auch Google selbst taucht in der Statistik auf (siehe Infobox), versuchen viele Cyber-Kriminelle doch den Namen des Suchmaschinengiganten für ihre Zwecke zu missbrauchen. Im konkreten Fall etwa über die in ihrer Schreibweise nur schwer von den Originalen zu unterscheidenden Domains "goooogleadsence.biz" sowie "googleanalytlcs.net".
Wohl nicht ganz uneigennützig weist Google darauf hin, dass die von den gelisteten Websites ausgehenden Angriffe mit der hauseigenen "Safe Browsing API"-Schnittstelle (siehe Infobox) zum Schutz vor Phishing und Malware blockiert werden können. Unterstützt werden bislang allerdings nur Googles Chrome-Browser sowie Mozillas Firefox. Ein kostenloser Google-Account wird zur Installation benötigt.
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