Die digitale Bibliothek umfasst historische Fotos, Tondokumente, Gemälde oder auch Zeitungen aus vergangenen Jahrhunderten. Die Bestände können User nach verschiedenen Parametern durchsuchen - zum Beispiel nach Orten, Epochen oder Medientypen. Bereits über die Startseite lässt sich die Suche auf bestimmte Kontinente oder einen Zeitraum einschränken. Gefundene Bilder, etwa eine Karte von Österreich-Ungarn aus dem Jahr 1906, lassen sich genauer unter die Lupe nehmen und ebenso wie Ton- oder Textdokumente oftmals auch direkt auf die Festplatte speichern.
Ziel der Initiatoren sei es, "das internationale und interkulturelle Verständnis und Bewusstsein zu fördern, Pädagogen Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen, mehr Inhalte, die aus anderen Gegenden als dem Westen stammen und in anderen Sprachen als Englisch vorliegen, ins Internet zu bringen, und zur akademischen Forschung beizutragen", verrät die Website der digitalen Sammlung.
Umgesetzt wurde die "World Digital Library" (siehe Infobox) von der amerikanischen Library of Congress und der UNESCO. Das Angebot steht ab sofort auf Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch zur Verfügung. Deutsch ist leider nicht dabei, da es mit deutschsprachigen Bibliotheken bislang keine Partnerschaften gibt. Da die digitale Weltbibliothek jedoch stark bildorientiert ist, fällt die Navigation nicht schwer. In einem kurzen Video (siehe oben) werden zudem sämtliche Funktionen der Bibliothek anschaulich demonstriert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.