Ein Blogger habe schließlich die Website entdeckt, berichtete die "Washington Post" weiter. Vor einer Woche sei die Internetseite dann vom Netz genommen worden. Das Unternehmen sagte, es habe lediglich den Webspace verkauft. Man habe von der Taliban-Verbindung des Kunden nichts gewusst.
Dass islamistische Extremisten US-Firmen für ihre Internet-Mitteilungen benutzen, sei keine Seltenheit: Geheimdienste und Internetexperten berichteten von Dutzenden solcher Fälle. Grund sei, dass die US-Geschäftsbedingungen Anonymität garantierten. Außerdem seien die US-Firmen vergleichsweise preiswert und ihr Service verlässlich. Sogar das Terrornetzwerk Al Kaida habe schon US-Firmen bezahlt, um Botschaften in die Welt zu setzen, so das Blatt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.