Netz infiltriert

Hacker angeblich in US-Stromnetz eingedrungen

Web
09.04.2009 12:53
Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge sollen chinesische Hacker im vergangenen Jahr mehrfach in das US-Stromnetz eingedrungen sein. China weist die Vorwürfe zurück: Der Geschichte fehle jegliche Grundlage, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Jiang Yu, am Donnerstag in Peking. China sei selbst Opfer von Cyber-Attacken und wolle deshalb die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft ausbauen.

Das "Wall Street Journal" hatte am Mittwoch berichtet, dass Cyber-Spione aus China und Russland versucht hätten, Bereiche der US-Infrastruktur "zu kartieren". Es seien Programme installiert worden, mit dem Ziel, die Netze zu stören. Ein konkreter Schaden sei zunächst nicht festgestellt worden.

Ein ehemaliger Beamter des US-Heimatschutzministeriums sagte der Zeitung, Energieversorger im ganzen Land seien betroffen. Auch andere Infrastrukturen, etwa die Trinkwasserversorgung oder die Abwassersysteme, seien gefährdet.

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