IT-Schubladen

Finde heraus, welcher Hightech-Typ du bist

Web
09.04.2009 10:37
Hast du dich jemals gefragt, welcher Hightech-Typ du bist? Das amerikanische PEW-Institut hat in einer Studie rund 3.500 Amerikaner zu ihrem IT-Nutzungsverhalten befragt und so zehn verschiedene Typen von Hightech-Usern identifiziert. Die Kategorien der Forscher tragen dabei so abenteuerliche Namen wie Medienverschieber, Herumtreiber oder Desktop-Veteran. Du willst wissen, in welche Gruppe du fällst? krone.at stellt dir alle zehn Kategorien vor – so kannst du checken, ob du ein Hightech-Freak oder doch ein Abstinenzler bist.

Digitale Mitarbeiter ("Digital Collaborators")
Diese Gruppe der IT-User nützt ihre technologische Infrastruktur, um mit anderen zusammenzuarbeiten und ihre Kreativität mit der Welt zu teilen. Die Mitglieder dieser Gruppe besitzen die meisten elektronischen Geräte und haben die umfangreichsten Kontakte im Netz. Sie sind fast rund um die Uhr im Internet – sei es über Breitband oder ein mobiles Endgerät. Die Digitalen Mitarbeiter konsumieren nicht nur gerne Angebote im Netz, sondern unterhalten Blogs und erstellen gerne eigenen Inhalt. Sie lernen, arbeiten und haben ihren Spaß in Online-Welten. Viele der "Kollaborateure" besitzen auch einen Avatar, um sich im Netz zu vergnügen.

Ambivalente Netzwerker ("Ambivalent Networkers")
Auch sie sind massiv online unterwegs, empfinden dafür aber kaum die Begeisterung der Digitalen Mitarbeiter. Auch Online-Netzwerke sind für die Ambivalenten nicht das Gelbe vom Ei: Sie sind zwar dabei, aber nur weil sie Angst haben, sonst etwas zu verpassen. Von allen Gruppen nutzen sie mobile Endgeräte am meisten. Natürlich um zu kommunizieren, aber auch zur Unterhaltung. Trotzdem mögen sie es nicht immer, wenn das Handy klingelt. Technik ist im Großen und Ganzen eine Verpflichtung, auch wenn sie die Möglichkeiten überaus schätzen, die diese mit sich bringt.

Medienverschieber ("Media Movers")
Den Typus dieser Gruppe kennt wohl jeder: Er sammelt Informationen, Videos und was er sonst noch findet und gibt sie an andere User weiter. Medienverschieber sind außerdem allzeit bereit: Mit Videokamera oder Handy-Cam nehmen sie alles auf, was interessant sein könnte. Das Material bekommen über kurz oder lang all ihre Online-Kontakte. Im Netz tummeln sie sich vor allem auf Nachrichtenseiten und Video-Portalen und sammeln dort Links, um sie weiterzugeben. Über das Handy verschicken die Verschieber vor allem Text- und MMS-Nachrichten.

Herumtreiber ("Roving Nodes")
Diese Gruppe ist mehr oder weniger abhängig von ihren digitalen Geräten. Mit den Spielereien managen sie nämlich ihr stressiges Leben, stehen darüber aber auch in Kontakt mit ihren Mitmenschen. Sie nutzen Online-Inhalte sehr selektiv und konsumieren vor allem Information. Online-Netzwerke meiden sie eher und Bloggen ist ihnen ebenfalls ein Graus. Dafür sind sie glücklich, wenn sie Anrufe am Mobiltelefon erhalten, und sind auch zu Hause online, um zu shoppen oder Neuigkeiten zu erfahren. E-Mail-Kommunikation nimmt einen wichtigen Teil ihres Lebens ein. Gib den Herumtreibern eine E-Mail-Adresse, einen Browser und ein Handy: Sie werden Verbindung mit Menschen aufnehmen und zufrieden sein, sagt die Studie.

Mobile Neulinge ("Mobile Newbies")
Diese Gruppe hat kaum Zugang zum World Wide Web, dafür lieben Newbies ihr Handy. Dieses nutzen sie vor allem für Gespräche, versenden hin und wieder aber auch eine SMS oder machen ein Foto damit. Mit neuer Technik haben sie so ihre Probleme und ohne Hilfe ist es für sie kaum möglich, ein gerade erstandenes Gerät in Betrieb zu nehmen. Nur vier von zehn Neulingen nutzen das Internet überhaupt.

Desktop-Veteranen ("Desktop Veterans")
Sie mögen es, online Informationen oder Mails zu checken und so neue Dinge zu erfahren und in Kontakt mit ihren Freunden zu bleiben. Die Veteranen sind – wie der Name schon sagt – seit vielen Jahren online und haben auch meist einen Breitbandinternetanschluss. Dem Handy vertrauen sie deshalb noch nicht. Wenn überhaupt, nutzen sie es, um zu telefonieren. Textnachrichten oder gar Medieninhalte haben für sie auf einem Telefon nichts zu suchen. "Sie empfinden sich als eine sehr technologieorientierte Gruppe – aus dem Jahr 2004", sagt die Studie in Anspielung darauf, dass sie heutige Mobiltelefone gleich behandeln wie Modelle aus besagtem Jahr.

Gelegenheits-Surfer ("Drifting Surfers")
Diese Nutzergruppe ist zwar mit dem nötigen Equipment ausgestattet, um aktiv am digitalen Leben teilzunehmen, die Gelegenheits-Surfer nutzen ihre Möglichkeiten jedoch unterdurchschnittlich. Das Internet tut für sie nichts groß zur Sache – sie gebrauchen es kaum, um mit Menschen in Kontakt zu treten, und auch ihre Jobs kommen ohne die virtuellen Welten aus. Handys nutzen sie nicht öfter als das Festnetz, und auch die ständige Erreichbarkeit ist ihnen suspekt. Wenn sie schon im Netz sind, dann verzichten sie auf Videos oder Blogs und checken stattdessen schnell ihre Mails oder lesen die Schlagzeilen.

Informationsverkümmerte ("Information Encumbered")
Die Mitglieder dieser Gruppe interessieren sich einfach nicht für das, was sich online und am Handy abspielt. Sie könnten sich zwar damit beschäftigen - haben oft auch Internetzugang und Mobiltelefon -, empfinden die Fülle an Möglichkeiten jedoch erdrückend. Sie glauben auch nicht, dass das Handy oder das Web irgendeinen Vorteil in ihrer persönlichen Produktivität oder in ihrem Berufsleben bringt. Informationsverkümmerte haben auch arge Probleme damit, technische Gadgets zum Laufen zu bringen. Insgesamt sind sie der gesamten Informations Technologie gegenüber negativ eingestellt.

Technologie-Gleichgültige ("Tech Indifferent")
Sie denken, dass elektronische Geräte den Aufwand einfach nicht wert sind. Sie nutzen sehr selten Handys oder das Internet und haben andere Techniken entwickelt, um mit Familie und Freunden zu kommunizieren. Viele in dieser Gruppe beklagen sich außerdem über den Informations-Overkill, den neue Technologien mit sich bringen.

Netzwerk-Abstinenzler ("Off the Network")
Die Nicht-User dieser Gruppe besitzen weder Handy noch einen Internetanschluss. Einige haben zwar schon Erfahrungen mit Computern und Handys gesammelt, haben die Verwendung dieser Technologien dann aber wieder bleiben lassen. "Vielleicht hat der Computer den Dienst verweigert und sie wussten nicht, wie sie ihn reparieren sollten", orakelt die Studie über die Gründe der Abstinenzler.

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