Schonfrist

Last.fm verschiebt Pläne für kostenpflichtige Abos

Web
31.03.2009 11:54
Nach negativen Rückmeldungen der Nutzer hat sich der Musikdienst Last.fm entschlossen, die Einführung des kostenpflichtigen Musikabodienstes vorläufig zu verschieben. Dies gab Last.fm-Mitgründer Richard Jones am Dienstag im offiziellen Firmenblog bekannt. Das Internet-Musikportal hatte vergangene Woche angekündigt, ab 30. März für Nutzer außerhalb der USA, Großbritanniens und Deutschlands nur mehr gegen eine Gebühr von drei Euro pro Monat abrufbar zu sein.

Es handle sich dabei "um eine ökonomische Entscheidung", hatte "Last.fm"-Mitarbeiter Matthew Ogle damals erklärt. Seit der Übernahme durch das amerikanische Unternehmen CBS im Jahr 2007 hat die Website laut Blog nur in Deutschland, Großbritannien und den USA ausreichend Werbeeinnahmen lukriert, um die Rechte für die Musik an Labels und Künstler abzugelten.

Genau deshalb könne man die Pläne zur Einführung einer Abo-Gebühr auch nicht gänzlich aufgeben. Man wolle nun neben PayPal und Kreditkarte auch andere Bezahlmethoden testen, beispielsweise SMS-Bezahlsysteme. Sollten diese zufriedenstellend implementiert sein, werde man das Abo-Modell zum Preis von drei Euro pro Monat einführen, so Jones. Ein genaues Datum nannte Jones nicht.

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