Seine Organisation habe nichts Illegales getan, erklärte Goloskokow der britischen Zeitung "Financial Times". "Wir haben nur verschiedene Internet-Seiten so lange besucht, bis sie nicht mehr arbeiteten." Eine Anweisung der russischen Führung dazu habe es nicht gegeben, alles sei auf "Eigeninitiative" der "Naschi" geschehen.
Die Internet-Angriffe vom April und Mai 2007 hatten zu einer vorübergehenden Schließung von estnischen Regierungsseiten geführt und die Geschäfte führender Unternehmen behindert. Die Attacken kamen, nachdem die estnischen Behörden entschieden hatten, ein sowjetisches Kriegerdenkmal aus dem Zentrum der Hauptstadt Tallinn auf einen weiter entfernten Militärfriedhof zu verlegen. Dies führte im April 2007 zu schweren Ausschreitungen in Tallinn. Die Balten-Republik hatte sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 unabhängig erklärt und war 2004 der NATO beigetreten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.