Die Abspielsoftware für das MPEG-Surround-Format gaukelt dem Ohr eine Phasenverschiebung des Schalls vor. Die Schallwellen erreichen nicht - wie normalerweise bei Kopfhörern - gleichzeitig das Ohr, sondern treffen in verschiedenen Intervallen auf das Trommelfell. So entsteht der Surround-Eindruck.
Das MPEG-Surround-Format bietet 5.1-Kanal-Raumklang. Der große Vorteil dieses Dateisystems ist außerdem, dass es kaum größer als ein MP3-File ist.
Als Anwendungsbeispiele nannte das IIS zum Beispiel den Vertrieb von Surround-Musik über iTunes und Co. oder die Ausstrahlung von digitalem Surround-Radio. Mehrere US-Plattenfirmen haben bereits Interesse an der Technik angemeldet. Besonders interessant ist die Ausstrahlung von Surround-Klang außerdem für Radios, da dieser in der gleichen Datenrate wie Stereotöne übertragen werden kann. Auf der letztjährigen IFA testete Antenne Bayern bereits die Surround-Ausstrahlung.
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