Spieler in Bundesliga

In dieser Statistik führt Südafrika sogar mit 10:1

Am Donnerstag bestreiten Mexiko und Südafrika wie bereits 2010 das WM-Eröffnungsspiel. Der Gastgeber gilt dabei als klarer Favorit, zumal der Kader der Mexikaner um einen über 100 Millionen Euro höheren Marktwert hat als der der Südafrikaner. Die aber dafür in einer anderen Statistik klar voran liegen. 

Mit einem gigantischen Durchmesser von rund 300 Kilometer ist der Vredefort-Krater in Südafrika der größte bestätigte Einschlagrater der Erde, die Mexikaner können hingegen mit „Dino-Killer“ Chicxulub aufzeigen. Wie sehr die beiden Länder aber sportlich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 „einschlagen“ wird sich erst zeigen.

Fakt ist nur: Mit einem Kader-Marktwert von 191.98 Millionen Euro liegt Mexiko unter den WM-Teilnehmern auf Rang 27 (drei hinter Österreich mit 245,20 Millionen), Südafrika kommt indes gerade einmal auf 49,25 Millionen. Nur acht Länder haben einen geringeren Marktwert. Umso mehr gilt Mexiko auch im Auftaktspiel als klarer Favorit.

Hugo Sanchez spielte einst in Linz, aber nur in Liga 2.
Hugo Sanchez spielte einst in Linz, aber nur in Liga 2.(Bild: EPA/Mario Guzman)

Superstar nur in Liga 2
In einer Statistik führt Südafrika aber klar mit 10:1! Denn laut transfermarkt.at waren bisher in der Historie der österreichischen Bundesliga zehn Spieler aus Südafrika im Einsatz, aus Mexiko war es nur einer. Edgar Garcia de Dios absolvierte 1996 zwölf Spiele für den FC Linz. Sein berühmter Landsmann, Hugo Sanchez, war zuvor ja nur in der 2. Liga für die Linzer aufgelaufen.

Die bisherigen Südafrikaner: Gordon Igesund (GAK/Admira), Brendan Augustine (LASK), Jabu Mahlangu (Mattersburg), Johnny Ferreira, Billy Tait (beide Simmering), Calvin Petersen, George Williamson (beide Eisenstadt), Thomas N‘Gobe (Austria). Und in der letzten Saison hinterließen Yusuf Maart und Antonio Van Wyk bei Aufsteiger SV Ried ihre Duftmarke. Letzterer dürfte gar zum neuen Rekordtransfer der Innviertler werden, steht der 24-Jährige kurz vor einem Transfer zum 18-fachen südafrikanischen Meister Mamelodi Sundwowns. Kolportierte Ablösesumme: Mehr als eine Million Euro. 

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