Mit weiterentwickelter Künstlicher Intelligenz
und Bluetooth- Steuerung,versucht das engagierte Team der Fachhochschule
Technikum Wien einen Platz unter den Top 10 zu erreichen. Was
auf den ersten Blick nach Spaß und Spiel aussehen mag, erfordert
hohes technisches Know- how. Die größte Herausforderung
der selbst konstruierten Fußballroboter liegt in der modifizierten
Künstlichen Intelligenz. Diese steuert die Wegberechnung,
Taktik, Rollenvergabe im Spiel sowie das Ausweichen vor Gegnern.
Damit können in der Small- Size- League fünf Roboter pro
Team autonom gegeneinander spielen. Es gelten FIFA- ähnliche
Spielregeln, die ein Schiedsrichter überprüft.
Die Studenten der FH Technikum Wien haben nach dem
RoboCup 2003 in Wien zahlreiche Änderungen vorgenommen und
einige Teile weiter entwickelt, um ihre Gewinnchancen 2004 kräftig
zu erhöhen. Beim Bilderkennungssystem wird jetzt ein 2- Kamera- System
eingesetzt, das gegenüber nur einer Kamera eine höhere
Genauigkeitermöglicht. Den Ball schießen die "vienna
cubes" heuer mit einem elektromechanischen Mechanismus ab, der
mit 120 Volt geladen wird und für den nötigen Speed
sorgt.
Auf der WM 2004 in Portugal treten die weltweit
größten Universitäten in der Robo- Disziplin gegen
einander an: zum Beispiel die Cornell University mit ihrem Team
"Big Red" oder die Car- negie Mellon University mit ihren "CMRoboDragons"
(Hauptsponsor NASA). Auch Teams aus Japan wie zum Beispiel aus
der Osaka University sind vertreten. Trotzdem rechnen sich die
cubes heuer bessere Chancen auch gegen starke Gegner aus.