Sollen künftig noch bei Mannschaften bei der WM vertreten sein? Diese Frage hat Gianni Infantino zum Anlass genommen, gegen Italiens Nationalmannschaft zu sticheln. „Vielleicht qualifizieren sie sich ja bei 64 Teams“, so der Seitenhieb des FIFA-Präsidents.
Zum dritten Mal in Folge bleiben die „Azzurri“ bei einer Weltmeisterschaft zu Hause. Während der Stachel bei unseren Nachbarn nach wie vor tief sitzt, traut sich Infantino bereits, den Weltmeister von 2006 zu frotzeln.
Italiener empört
Vielleicht würde es den Italienern ja bei 64 Teilnehmern gelingen, sich für die Endrunde zu qualifizieren, meinte der FIFA-Boss gegenüber dem brasilianischen CazeTV. „Oder wir könnten sogar auf 208 Mannschaften gehen.“ In Italien kamen die Aussagen gar nicht gut an, Sportminister Andrea Abodi etwa kündigte ein telefonisches Gespräch mit dem gebürtigen Schweizer an.
So oder so: ganz ausschließen will Infantino eine WM mit 64 Teilnehmern tatsächlich nicht. „Zunächst müssen wir sehen, wie diese erste Weltmeisterschaft mit 48 Teams läuft. Wir haben über eine Ausweitung auf 64 Teams diskutiert. Das Thema wurde dem FIFA-Rat vorgelegt“, verriet der Weltverbands-Präsident.
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