






Gelungener WM-Auftakt für Gastgeber USA! Gegen Paraguay gab es einen klaren 4:1-Sieg. Dabei müssen sich die Südamerikaner sogar glücklich schätzen, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist. Zum Matchwinner avancierte Folarin Balogun mit einem Doppelpack – und einem historischen US-Ergebnis!
Was mit einem Quäntchen Glück begann, wurde zu einer Kostprobe US-amerikanischer Spielkultur unter Mauricio Pochettino. Bobadilla wollte einen Ball im eigenen Strafraum klären, bugsierte ihn dabei jedoch in das eigene Tor (7.). Der frühe Stich wirkte befreiend auf die Gastgeber, die mit Tempo kamen, viel Druck über die rechte Seite von Dest und die linke Seite von Pulisic machten.
Man sah bei den USA die klare Handschrift von Star-Trainer Mauricio Pochettino. Mit immensem Laufpensum spielten die USA ihre Kombinationen, schnürten Paraguay hinten ein, die Südamerikaner schafften es so gut wie nie, in die gegnerische Hälfte einzudringen, sich eine Atempause zu verschaffen. Und letztlich belohnten sich die USA.
Entscheidung in der Nachspielzeit der ersten Hälfte
Pulisic spielte für den freistehenden Balogun auf, der knallte den Ball zum 2:0 ins Netz. Und bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte versetzte der Monaco-Stürmer Paraguay den Todesstoß. Ein Lochpass von Tillman auf Balogun, der 24-Jährige machte einen kurzen Haken zurück und schoss scharf zum 3:0 ein.
In der Pause schien Trainer Gustavo Alfaro seine Paraguayer aufgeweckt zu haben. Die Südamerikaner kamen mit neuem Elan aus der Kabine und kreierten ihre ersten Abschlüsse. Doch nach nur wenigen Minuten verpuffte die Energie wieder, begannen die USA erneut, den Gegner einzuschnüren.
Nur kurzes Aufflackern
Es sah schon danach aus, als könnte der Kantersieg noch höher ausfallen, als nach einem langen, hohen Ball dieser über zwei Stationen zu Mauricio kam, der für Paraguay auf 1:3 verkürzte (73.). Der Auftakt zu einer aufbäumenden Schlussoffensive? Von wegen. Die USA blieben am Drücker, Weah vergab aus aussichtsreicher Position mit einem kläglichen Abschluss direkt in die Arme von Torhüter Gill (77.). Das wiederholte sich, als Pepi aus wenigen Metern über die Latte schoss (89.).







Doch Giovanni Reyna gönnte den Fans ein letztes Highlight. Der Sohn von Teamlegende Claudio nutzte es in der Nachspielzeit aus, dass die Paraguayer das Laufen eingestellt hatten, schlenzte den Ball per Außenrist zum 4:1 ins Netz (98.) und bescherte den USA damit den höchsten Sieg in ihrer WM-Geschichte. Die US-Fans im SoFi-Stadium feierten diesen lautstark, das Sechzehntelfinale sollte für die Gastgeber damit nur noch Formsache sein.
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