Brasilien muss bei der Fußball-WM in seinem ersten Vorrundenspiel gegen Marokko und womöglich sogar in der gesamten Gruppenphase auf Superstar Neymar verzichten.
„Er arbeitet hart, um so schnell wie möglich fit zu sein. Wir hoffen, dass er kommende Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, erklärte Trainer Carlo Ancelotti vor dem Auftakt gegen die Nordafrikaner in der Nacht auf Sonntag. Weitere Gegner der Selecao sind am 20. Juni Haiti und am 26. Juni Schottland.
Neymar laboriert weiter an den Folgen einer Wadenverletzung. Zuletzt hatte der Verband mitgeteilt, dass der 34-Jährige Fortschritte mache. Auch am Tag vor dem Spiel gegen Marokko fehlte Neymar im Training. Seine Berufung für die WM kam überraschend, löste in Brasilien jedoch große Freude aus.
Er habe ihn nicht nur aufgrund seiner herausragenden fußballerischen Qualitäten nominiert, sondern auch aufgrund seiner Erfahrung, erklärte Ancelotti. „Er kann ein gutes Beispiel für die jüngeren Spieler in unserem Kader sein.“ Teamkollege Vinicius Junior bezeichnete Neymar als Idol.
Für Marokko „ändert sich nichts“
Für Marokko ändert sich durch den Ausfall laut Trainer Mohamed Ouahbi wenig. „Wir haben uns auf ein Match mit und ohne Neymar vorbereitet. Für uns ändert sich nichts“, berichtete der 49-Jährige. Kapitän Achraf Hakimi bedauert es dennoch, dass es nicht zum Duell mit Neymar kommt. „Ich will gegen die besten Spieler antreten und Neymar gehört zu den Besten“, befand der Champions-League-Sieger von Paris Saint-Germain.
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